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Liebe Marie,

vielen Dank für deine spannenden Einsichten!

Wir sind erschrocken darüber, dass deine Erfahrungen in zwei von drei Schulen so bedenklich sind.
Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was wir dir raten können, damit es in der nächsten Willkommensklasse besser läuft:

1.) Die strukturellen Bedingungen an deiner ersten und dritten Schule waren sehr ungünstig. Setz dich beim Schulleiter dafür ein, dass eine feste Lehrkraft für die Willkommensklasse zur Verfügung steht, keine Wechselwochen, keine Wechsellehrer. Die SuS brauchen ein Gesicht, an die sich gewöhnen, zu dem sie Vertrauen aufbauen können. Am besten, sie haben auch ein festes Klassenzimmer, in dem sie sich beinahe schon "zuhause" fühlen können.

2.) Sicher ist dir aufgefallen, dass es Unterschiede gibt zwischen dem "Shut up"-Stil der Lehrerin in der ersten Klasse und der Hinwendung der Lehrerin in der zweiten. Wir finden toll, dass du das reflektierst. Wahrscheinlich gehört zur Wahrheit, dass es auch Lehrkräfte gibt, die sich für die Arbeit in Willkommensklassen nicht so gut eignen. Wir finden: Wer in einer Willkommensklasse unterrichtet, muss zuallererst Sozialarbeiter und Vertrauensperson sein, eine positive Identifikationsfigur jedenfalls. Und du hast recht: Atommodelle und Verdauungstrakt stehen im Hintergrund.

3.) Wir empfehlen, Deutsch als ausschließliche Unterrichtssprache zu favorisieren. Die gegenseitigen Lerneffekte sind so am höchsten, niemand wird ausgeschlossen, weil er kein Arabisch oder Russisch spricht.

4.) Leider haben wir keine Zeit mehr, dir noch mehr Tipps zu geben. Dafür aber ein Feedback: Wir fanden Eure Station sehr gelungen. Das mit dem Blog ist eine tolle Idee, die ihr auch schön umgesetzt habt. Sehr authentisch und spannend geschildert. In der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit waren die Aufgaben sehr gut zu lösen und erforderten auch, dass wir uns miteinander austauschen und diskutieren. Wir haben auch einiges gelernt - und wurden zum Nachdenken angeregt. Vielen Dank dafür!

Alexander, Robin, Michael ( -/- ) 10.12.15 07:58

Moin moin Marie,

danke für die Schilderung deiner Erfahrungen. Am besten hat uns die Arbeitsweise in der Schule Y gefallen. Es zeigt sich, dass man am meisten erreicht, wenn der LehrerIN motiviert, strukturiert und 24/7 für die SuS erreichbar ist. Wir denken, dass Vertrauen eines der wichtigsten Faktoren für so ein schwieriges Umfeld ist.

Ahoi!

Hans und Fiete ( -/- ) 26.11.15 08:30

Liebe Marie, du hast ja in Schule X mitbekommen, wozu ein unorganisierter Unterricht führt. Vielleicht solltest du in Zukunft für klarere Strukturen sorgen. Beginne doch mit einem schönen Morgenritual! LG

Marius ( -/- ) 19.11.15 15:03